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Geschichte

BUCKSHOT Biographie

BUCKSHOT besteht offiziell seit dem 14.11.1981. Am diesem Tag wurde zum ersten mal in der Urbesetzung geprobt. Allerdings gab es in den Jahren seit 1976 bis zum November 1981 einige Vorläufer – Formationen, die hier nicht ungenannt bleiben sollten.

Norbert Nebenführ, geb. 14.04.1961 wohnte damals (und heute auch noch) in Liederbach am Taunus. Er hatte im Winter 1974/ 1975 mit dem Gitarren spielen begonnen. Er ging auf eine Gesamtschule (Eichendorff-Schule in Kelkheim). Mit ein paar Freunden aus seiner Klasse formierte er die erste Band, die jedoch nur ein paar Monate hielt, sich unter anderem Namen neu formierte und nach ein paar Monaten wieder begraben wurde. Insgesamt wurde das so 3 mal durchgezogen, bis sich herausstellte, wer nun wirklich Bock auf Rock hatte, oder nicht. Während dieser Zeit lernte er den Bassisten Matthias Röhr kennen, der nach diesen ersten „Gehversuchen“ zur Gitarre wechselte. Bis zum Sommer 1976 übten die beiden und machten wieder Pläne für eine Band. Bald konnte man aus den restlichen Interessierten der ersten Bands eine Truppe zusammenstellen:

Matthias Röhr Gitarre, Gesang
Norbert Nebenführ Gitarre
Ralf Jaklin Bass
Thomas Geiß Schlagzeug

Ein paar Wochen nach der Gründung kam dann Sänger Andreas Biermann dazu.

Diese Band gab sich den wenig bescheidenen Namen „Headliner“.


Norbert Nebenführ (v.l.) Ralf Jaklin, Matthias Röhr


Thomas Geiß Jazzkeller Kelkheim, Okt. 1978
mit Sänger A.Biermann

Man begann Songs zu entwickeln, die sich im Bereich von Blues orientiertem Rock bewegten. Teilweise wich man sogar auf bekannte Mainstream – Götter wie Kiss aus und versuchte sogar mal „Detroit Rock City“ zu covern (Kiss möge uns verzeihen). Als man dachte es wäre jetzt genug geübt (das war’s natürlich nicht), begann man ans Auftreten zu denken. Man organisierte sich eine kleine Turnhalle in Liederbach, ließ Plakate drucken und da damals lokale Rockszenen erst langsam im entstehen waren, kamen tatsächlich recht zahlreiche Zuschauer im gleichen Alter wie die Band selbst. Sicherlich war es musikalisch kaum zu ertragen, aber es stand wohl auch damals der Spaß im Vordergrund. Diese Formation machte bis Ende 1979 ein paar Gigs und schaffte es bis zum „Top Act“ auf Schulfesten. Ende 1979 wollte man mit Schlagzeuger Thomas Geiß nicht mehr weitermachen und konnte ihn recht schnell loswerden. Auf der Suche nach neuen Drummern geriet man irgendwann auch mal an Leute, deren Erfahrung schon viel größer war. Man merkte, was man alles noch zu lernen hatte. Es gab dann Spannungen und letzt endlich verließ als erster Matthias Röhr die Band und den Freundeskreis. Er gründete dann später die „Böhse Onkelz“. Die Band zerfiel dann komplett und jeder ging seiner Wege.

In 1973/74 gab es damals schon eine andere Rockband in Liederbach, die sich „German Air Fire“ nannte. Inzwischen hatte die sich ebenso aufgelöst. Norbert kontaktierte den Bassist Michel Regelmann (spielte später bei „Möller“) und den Gitarristen Wolfgang Link, die vorher zu GAF gehört hatten. Auf der Suche nach einem Drummer geriet man zwischendurch kurz mal an Peter Prochir (später bekannt mit z.B. „Sielwolf“), der sehr nett und lustig war, aber musikalisch harmonierte es nicht so. Man lernte dann Axel Kottsieper kennen, der in Frankfurt seinen Zivildienst leistete. Er war ein sehr fantasievoller Jazz-Drummer, der die anderen Musiker ordentlich forderte. Das kam Bassist Michael Regelmann sehr entgegen, der damals ziemlich auf Frank Zappa stand. Man gründete die Band „Flakes“.

Michael Regelmann Bass, Gesang
Wolfgang Link Gitarre, Gesang
Norbert Nebenführ Gitarre
Axel Kottsieper Schlagzeug und Percussion

(v.l.) Michael Regelmann, Wolfgang Link Norbert Nebenführ

Axel Kottsieper

Das ganze war wirklich eng an Zappa angelehnt und man versuchte seiner musikalischen Idee zu folgen. Natürlich war es unmöglich in dieser frühen Entwicklungsstufe dem gerecht zu werden (das wäre es heut’ auch noch), aber heraus kam eine sehr ungewöhnliche und experimentierfreudige Band, die sehr außergewöhnlich klang und einiges Interesse erregte bei den dementsprechend musikalisch orientierten Publikum. Leider musste die Formation nach einem Jahr wieder beendet werden, da Axel zurück in seine Heimat (Münster – Westfalen) auswanderte.

Wolfgang und Norbert wollten allerdings in Zukunft nicht mehr in die Zappa – Richtung weiter gehen und sich mehr nach Blues und Southern Rock ausrichten. Das behagte wiederum Michael nicht und somit trennte man sich und Wolfgang und Norbert suchten wieder Musiker für eine neuen Band.

Mitlerweile hatte Norbert ebenso seinen Zivildienst in Kelkheim angetreten und lernte das Kelkheimer Unikum „Coyote Karl“ Andreas Egner kennen. Der interessierte sich für alles was Spaß macht und u.a. auch fürs Schlagzeug spielen. Norbert sprach seinen altern Kumpel Ralf Jaklin aus „Headliner“ Tagen an, der gerne annahm. Andi Egner kannte da noch einen Sänger aus Kelkheim, der seit 2 Jahren in Deutschland war und aus USA stammte. Der war frei, die musikalische Richtung passte und somit fand die erste BUCKSHOT Probe am 14. 11.1981 im Keller der Hauses Alt.-Niederhofheim 6A in Liederbach statt, wo schon Headliner und Flakes beheimatet waren.

Matt Foeller Gesang
Wolfgang Link Gitarre, Gesang
Norbert Nebenführ Gitarre
Ralf Jaklin Bass
Andreas Egner Schlagzeug

(v.l.)R. Jaklin,A. Egner, N. Nebenführ, M. Foeller, W. Link


Andi Egner (v.l.) Norbert Nebenführ, Wolfgang Link Matt Foeller

Die Band konnte sich in den nächsten Jahren in Jugendclubs und Musikkneipen der Umgebung von Frankfurt etablieren und im Rhein Main Gebiet einen Namen machen.

N. Nebenführ, M. Foeller, W. Link, R. Jaklin Matt, Wolfgang und Ralf in der Liederbachhalle

Die Musikrichtung änderte sich in den ersten 2-3 Jahren kaum, jedoch musste Sänger Matt Foeller für ein Jahr aus beruflichen Gründen zurückstecken (was damals aber noch nicht klar war, das es nur ein Jahr dauern würde) und die aufkommende Deutschrock Euphorie (BAP, R. Monotones) hinterließ Spuren und man änderte die musikalische Richtung etwas mehr zum Mainstream und begann „hessisch“ zu singen (Wolfgang Link). In dieser Zeit entstanden Titel wie „Kleinbahn Blues“, „Liederbacher Kerb“, „Zum Naumann“, „Net Verrade“.

Norbert, Wolfgang, „Coyote Kall“ Andy Egner, Ralf

Diese Ausrichtung fand reges Interesse beim Publikum, jedoch beendete Wolfgang Link das Ganze wieder, indem er Matt Foeller auf Norbert’s Polterabend in feucht – fröhlicher Stimmung kurzerhand wieder einstellte und sich selbst als Leadsänger absetzte.

In dieser Zeit hatten musikalische Einflüsse ihre Spuren in den Köpfen von Norbert und Ralf hinterlassen, die sich mehr Richtung Rock oder Hard Rock ausrichten wollten. Was folgte waren Spannungen und endete schließlich mit der Entlassungen von Andi Egner (Schlagzeug) 1988 und Wolfgang Link (Gitarre) 1989, die ein anderes Konzept als bisher nicht mittragen wollten. Für Wolfgang folgte dann kein Nachfolger mehr und Norbert übernahm allein die Gitarrenarbeit. Für Andi Egner stieg dann 1988 Alfred Kreckel ein, der vorher in verschiedenen Bands („Diva“, „Sticky Fingers“, „Sphinx“) gespielt hatte.

Die Band mit neuem Drummer: v.l. Alfred Kreckel, Wolfgang, Matt, Norbert; Ralf

Nach einer weitaus härteren Ausrichtung folgte noch eine kurze Zeit bis Ende 1990 als Quartett, dann verließ Matt Foeller aus persönlichen und familiären Gründen die Band, weil er in die USA zurückkehrte.  

Da BUCKSHOT nur noch auf ein Trio zusammengeschrumpft war, übernahm bis Nov. 1993 hauptsächlich Ralf Jaklin den Gesang.

Ralf Jaklin Bass, Gesang
Norbert Nebenführ Gitarre, Gesang
Alfred Kreckel Schlagzeug

Alfred „Ozzy“ Kreckel Norbert Nebenführ, Alfred Kreckel, Ralf Jaklin

In dieser Zeit schien die Band durch die ständigen Umbesetzungen b.z.w. „Schlankheitskuren“ am Ende zu sein, aber tatsächlich fand hier eine riesige musikalische Weiterentwicklung vom Mainstream Rock zu progressivem Hard Rock statt, die Grundlage für spätere Aktivitäten war.

Ralf Jaklin entschied sich im November 1993 die Band zu verlassen. Da Norbert und Alfred sich damals nicht entscheiden konnten den Namen BUCKSHOT aufzugeben, können wir heute die 25 – Jahres Feier stattfinden lassen.

Über eine Inseratsanzeige wurde Bernd Lindemann gefunden. Er hatte vorher in diversen anderen Bands gespielt (u.a. „Ten Beers After“, „Asmyraii“) und gab an Bassist zu sein, den die anderen beiden in erster Linie suchten. Nebenbei, so sagte er damals, habe er auch schon den Leadsänger gemacht. Nach kurzem testen („Solid Ball Of Rock“ – Saxon und „Ace Of Spades“ – Motörhead) fielen Norbert und Alfred fast auf die Knie vor Begeisterung! So ein Zufall gab es damals nur einmal, eine weitere Suche hatte sich erübrigt, da Bernd einsteigen wollte. Hiermit wurde das bisher wichtigste Kapitel dieser Band begonnen, das bis heute andauert.

Bernd Lindemann Bass, Gesang, Flöte
Norbert Nebenführ Gitarre
Alfred Kreckel Schlagzeug
Ralf Fischinger Keyboards (seit 2002)

Matthias Bauhofer Keyboards (2000-2001)

v.l. Bernd Lindemann, Norbert, Alfred v.l. Bernd Lindemann, Alfred, Norbert


v.l. Norbert, Bernd, Alfred Techniker Alex Port 1997 und 2004


Bernd Norbert Alfred

Nachdem bereits 1992 Techniker Alex Port zu der Band gestoßen war, konnte man für Live und Studioaktivitäten besser planen. Die Band etablierte sich sehr schnell wieder, aber jetzt als Hard Rock Band mit progressivem Anspruch. Von nun an ging die Entwicklung ständig bergauf. Man absolvierte Gigs im Laufe der folgenden Jahre z.B. im Gambrinus Bad Homburg, Hafenbahn Offenbach, Elfer Frankfurt, Laternenfest Bad Homburg, Open Air Eppsteiner Burg und in vielen anderen wichtigen und unwichtigen Lokalitäten im Großraum Frankfurt. Über ein belangloses Gespräch mit der ortsansässigen „Bäckereifachverkäuferin“ wurde ein Kontakt zu der Stadtverwaltung Bad Soden hergestellt. Dadurch konnte man auf dem Bad Sodener Sommernachtsfest zum ersten mal 1994 auftreten (2005 zum 12. mal hintereinander) und erreichte dort ein immer größer werdendes Publikum. Mitlerweile ist die Band fast in ganz Deutschland unterwegs.

Norbert in Bad Soden 1997 Bernd, Norbert in Bad Soden 1997

 

Bad Soden 1996 Alfred in Bad Soden 1996


20 Jahres-Feier 2001 Jazzclub Kelkheim Bad Soden 2002

Im Jahr 1995 begann man CD’ s im eigenen Studio zu produzieren.. Musikalisch hat man sich ständig weiterentwickelt. Die eigenen kreativen Songs, versetzt teilweise mit so außergewöhnlichen Instrumenten wie Geige, Flöte und Zas, wurde zum Markenzeichen der Band. Im Jahr 2002 kam Ralf Fischinger (Bands: Anfänge gemeinsam mit Markus Nikolai , „Streber“, „GAP“, „Fish’n more“) als Keyboarder und musikalische Unterstützung hinzu nachdem Matthias Bauhofer von 2000 – 2001 ein kurzes Gastspiel gegeben hatte.


Ralf Fischinger (Keyboards)

7 CD’s wurden bisher veröffentlicht (6 Studio, eine Live) wobei 5 davon Konzept – Alben sind.

Live greift man dann gelegentlich auch auf Coverversionen zurück, die aber das BUCKSHOT – Feeling treffen müssen.

Für die Zukunft hat man sich vorgenommen die Live – Aktivitäten im gleichen Umfang weiter zu betreiben. Im Moment (Stand Dez. 2007) befindet man sich erneut bei Aufnahmen im Studio und möchte bis ca. 2010 eine CD -Trilogie veröffentlichen.

Das BUCKSHOT Geschichtsbuch kann somit noch lange nicht zugeklappt werden!!!

1 Kommentar

  1. Matt Matt
    27. September 2013    

    Hi Hugo I miss you!!!!

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